VITAL JULIAN FREY, Cembalo
Im Unterschied zum üblichen Werdegang eines Cembalisten über das Klavier oder die Orgel, begann Vital Julian Frey im Alter von acht Jahren direkt mit dem Cembalospielen. Seine Studien führten ihn an die Musikhochschulen in Freiburg im Breisgau und München, an denen er bei Robert Hill und Christine Schornsheim das Konzert- und das Solistendiplom ablegte. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt er bei Christophe Rousset, Gustav Leonhardt, Kenneth Gilbert, Christiane Jaccottet und Andreas Staier.
Inzwischen gilt Vital Julian Frey als Wegbereiter einer neuen Generation von Cembalisten. Technische Souveränität und ein hohes musikalisches Niveau sind ebenso seine Markenzeichen wie auch eine überzeugende Bühnenpräsenz und ein guter Kontakt zum Publikum. Die schweizer Presse Bezeichnete ihn als „wohl der beste Cembalist der Schweiz zur Zeit“.
Konzerte mit Capriccio Basel, den Bamberger Symphonikern, den Festival Strings Luzern oder dem Leipziger Concert, kommentierte Kinderkonzerte und Solo-Rezitale im Rahmen international bekannter Konzertreihen und Festivals: Menuhin Festival Gstaad, Les Muséiques Basel, Bachfest Leipzig, Lucerne Festival, MDR-Musiksommer, Orpheum, Musikfesttage Zürich, Bratislava Music Festival, Murtenclassics, Bachwochen Thüringen, Festival van Vlaanderen Brugge u.a. Als Kammermusiker arbeitet er mit Musikern wie Kristin von der Goltz, José Vazquez, Christine Schornsheim, Fiorenza de Donatis, Sabrina Frey, Sergio Azzolini und Reinhard Goebel zusammen.
Rundfunk-Aufnahmen u.a. bei Radio DRS 2, Radio Suisse Romande, Rundfunk Saarbrücken, SWR 2, BBC, France Musique, Radio Madrid und beim Bayerischen Rundfunk. Im Sommer 2002 erhielt er von der bedeutenden Accademia Musicale Chigiana di Siena das „Diploma di Merito“. Seine Solo-CD „The Italian Connection“ ist beim Verlag „Deutsche Harmonia Mundi“ (SONY) erschienen und kürzlich in japanisch übersetzt worden für den dortigen Markt.
„[...] Frey geht mit einem sicheren Gespür für die orchestralen und konzertanten Qualitäten dieser Musik zu Werke. Und er verfügt über ein beeindruckend reiches Repertoire an Ausdrucksgesten. Den im Vergleich zum konzertanten Original zu konstatierenden Mangel an Farben macht er mit geschickten Registrierungen und Tempodispositionen, vor allem aber mit einer durchdachten Artikulation und Agogik wett Neue Zürcher Zeitung, 10. Juli 09
„Traditionsbewusst, sicher und ohne Extravaganzen in der Tempowahl, den Phrasierungen oder Registrierungen - so könnte man Vital Julian Freys Interpretation von Bachs „Goldberg-Variationen“ BWV 988 charakterisieren. Bei den Wiederholungen der je zwei Formteile, in die alle 30 Variationen gegliedert sind, brachte Frey oft und stets sehr gekonnt barockgemässe Verzierungen an. Wie üblich, liess er nach Gusto auch manchmal die Repetitionen einfach entfallen. Selbst die spieltechnisch schwierigsten Variationen - etwa die zwanzigste mit den Synkopen und dem ständigen Überkreuzen der Hände, bei denen es im Live-Vortrag häufig hakt - meisterte Frey mit Leichtigkeit, quirlig und rund. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 09
„Der junge Vital Julian Frey, kann, was eigentlich unmöglich schien: auf dem Cembalo singen [...] Mit ihm kommt frischer Wind in die weltweit kleine Cembalo-Szene"
Sonntagszeitung 2007
„Abschied von der Nähmaschinenmusik - Mit Fantasie und Eleganz: Der Cembalist Vital Julian Frey präsentierte sich beim Barockkonzert als spielfreudiger Gentleman. [...] Vital Julian Frey, ein Schüler Leonhardts, gilt spätestens seit seiner Debüt-CD (2007) als Hoffnungsträger der Szene. Selbstbewusst und erfrischend undogmatisch geht er ans Werk. Frey ist kein Draufgänger, der das virtuose Spektakel sucht. Eher ein spitzbübischer Gentleman, der mit Eleganz und Finessen punktet.
Berner Zeitung 29.09.09
Cembalist mit rhetorischem Flair
Eine Klasse für sich war der junge Vital Julian Frey, in der Fachpresse mit Recht als der wohl besteSchweizer Cembalist gefeiert. Sein stupendes instrumentales Können, getragen von hoher Musikalität verheissen dem sympathischen Musiker eine grosse internationale Zukunft als Solist und Kammermusiker. Vital Julian Frey ist aber nicht nur virtuoser Cembalist, sondern auch ein guter Rhetoriker, der mit selbstbewussten Erklärungen über «sein» Instrument und die gespielten Werke das Publikum begeisterte. Bachs Concerto D-Dur bezeichnete er als sehr schwer spielbar «aber ich versuche es trotzdem» und in der Händel-Suite forderte Frey das Publikum auf, «gut zuzuhören, um die Händel-Improvisationen von denjenigen von mir zu unterscheiden». Für sein absolut perfektes Können auf dem wunderschönen Instrument, das die Konzertfreunde mit lang anhaltendem Applaus belohnten, gibt es nur zwei Worte «absolut grossartig». Jungfrau-Zeitung 02.08.2010
„[...] Frey geht mit einem sicheren Gespür für die orchestralen und konzertanten Qualitäten dieser Musik zu Werke. Und er verfügt über ein beeindruckend reiches Repertoire an Ausdrucksgesten. Den im Vergleich zum konzertanten Original zu konstatierenden Mangel an Farben macht er mit geschickten Registrierungen und Tempodispositionen, vor allem aber mit einer durchdachten Artikulation und Agogik wett Neue Zürcher Zeitung, 10. Juli 09
„Traditionsbewusst, sicher und ohne Extravaganzen in der Tempowahl, den Phrasierungen oder Registrierungen - so könnte man Vital Julian Freys Interpretation von Bachs „Goldberg-Variationen“ BWV 988 charakterisieren. Bei den Wiederholungen der je zwei Formteile, in die alle 30 Variationen gegliedert sind, brachte Frey oft und stets sehr gekonnt barockgemässe Verzierungen an. Wie üblich, liess er nach Gusto auch manchmal die Repetitionen einfach entfallen. Selbst die spieltechnisch schwierigsten Variationen - etwa die zwanzigste mit den Synkopen und dem ständigen Überkreuzen der Hände, bei denen es im Live-Vortrag häufig hakt - meisterte Frey mit Leichtigkeit, quirlig und rund. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 09
„Der junge Vital Julian Frey, kann, was eigentlich unmöglich schien: auf dem Cembalo singen [...] Mit ihm kommt frischer Wind in die weltweit kleine Cembalo-Szene"
Sonntagszeitung 2007
„Abschied von der Nähmaschinenmusik - Mit Fantasie und Eleganz: Der Cembalist Vital Julian Frey präsentierte sich beim Barockkonzert als spielfreudiger Gentleman. [...] Vital Julian Frey, ein Schüler Leonhardts, gilt spätestens seit seiner Debüt-CD (2007) als Hoffnungsträger der Szene. Selbstbewusst und erfrischend undogmatisch geht er ans Werk. Frey ist kein Draufgänger, der das virtuose Spektakel sucht. Eher ein spitzbübischer Gentleman, der mit Eleganz und Finessen punktet.
Berner Zeitung 29.09.09
Cembalist mit rhetorischem Flair
Eine Klasse für sich war der junge Vital Julian Frey, in der Fachpresse mit Recht als der wohl besteSchweizer Cembalist gefeiert. Sein stupendes instrumentales Können, getragen von hoher Musikalität verheissen dem sympathischen Musiker eine grosse internationale Zukunft als Solist und Kammermusiker. Vital Julian Frey ist aber nicht nur virtuoser Cembalist, sondern auch ein guter Rhetoriker, der mit selbstbewussten Erklärungen über «sein» Instrument und die gespielten Werke das Publikum begeisterte. Bachs Concerto D-Dur bezeichnete er als sehr schwer spielbar «aber ich versuche es trotzdem» und in der Händel-Suite forderte Frey das Publikum auf, «gut zuzuhören, um die Händel-Improvisationen von denjenigen von mir zu unterscheiden». Für sein absolut perfektes Können auf dem wunderschönen Instrument, das die Konzertfreunde mit lang anhaltendem Applaus belohnten, gibt es nur zwei Worte «absolut grossartig». Jungfrau-Zeitung 02.08.2010
Vital Julian Frey Biografie (142,81 KB)
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Konzertkalender Vital Frey 2010 (26,00 KB)
Dienstag, 8. Juni 10, Uetendorf
Samstag, 3. Juli 10, Bern, mit Freitagsakademie Bern
Donnerstag, 29. Juli 10, Grindelwald, Rezital
Samstag, 21. August 10, Murten, mit Ensemble Paul Klee
Sonntag, 29. August 10, Luzern, mit Festival Strings Lucerne
Sonntag, 12. September 10, Zentrum Paul Klee Bern, mit Ensemble Paul Klee
Samstag, 18. September 10, Blumenstein, Rezital
Sonntag, 31. Oktober 10, Rapperswil, mit der Kammerphilharmonie Graubünden
Montag, 1. November 10, Chur, mit der Kammerphilharmonie Graubünden,
Samstag, 20. November 10, Ballwil, mit Ars Musica Zürich
Mittwoch, 8. Dezember 10, Zug, Rezital
Samstag, 29. Januar 11, Kirche Meyriez, Rezital
Freitag, 13. Mai 11, Tonhalle Zürich, mit SJSO
Samstag, 14. Mai 11, Kultur-Casino Bern, mit SJSO
Sonntag, 15. Mai 11, Temple du Bas Neuchâtel, mit SJSO
Freitag, 20. Mai 11, KUK Aarau, mit SJSO
Samstag, 21. Mai 11, Tonhalle St. Gallen, mit SJSO
Sonntag, 22. Mai 11, Mittenza-Saal Muttenz, mit SJSO
Mittwoch, 16. November 11, Münsingen, mit Ars Musica Zürich